Das 1.000 Hotel

Das Singlehotel AVIVA von der Vogelperspektive im Mühlviertel

Eintausend Eindrücke von Hotelgebäuden, Hotelzimmern, Lobbys, Wellnessbereiche, Hotelgärten, Hotelkonzepten und Unternehmensphilosophien und das in 38 Ländern auf 5 Kontinenten.

AVIVA Hoteleigentümer Christian Grünbart erzählt über sein Hobby der Hotelbesichtigungen.

Im Februar 2022 war es soweit. Die Besichtigung des 1.000 Hotels in meinem Leben. Eintausend Eindrücke von Hotelgebäuden, Hotelzimmern, Lobbys, Wellnessbereiche, Hotelgärten, Hotelkonzepten und Unternehmensphilosophien und das in 38 Ländern auf 5 Kontinenten. AVIVA Hoteleigentümer Christian Grünbart erzählt über sein Hobby der Hotelbesichtigungen und wie daraus sich das einzigartige AVIVA entwickelt hat.

Hotels haben mich schon immer fasziniert. Sind sie doch ein Ort für einen kurzfristigen Ausstieg aus dem Alltag, meist gelegen in einzigartigen Landschaftskulissen, Städten oder auch direkt an der Durchzugsstraße, um einfach den Zweck eines Aufenthalts außerhalb seiner eigenen vier Wänden zu dienen. Begeistert von den oftmals architektonischen beeindruckenden Baustilen, den unzähligen Designrichtungen in verschiedensten Ausführungen, der kulturellen Vielfalt oder von der einfachen Zweckmäßigkeit und Schlichtheit in der Ausstattung und Einrichtung. Mein Berufsleben im Tourismus hat mich stets mit Hotels und deren Charaktere konfrontiert.

Nach 1.000 Hotels ist es nun Zeit ein Resümee zu ziehen. Welches Hotel ist mir besonders in Erinnerung geblieben, kann besonders empfohlen werden oder ist der absolute Geheimtipp?

Ehrlich gesagt, an viele Hotels kann ich mich schlicht nicht mehr erinnern oder nur vage an einzelnen markanten Architekturen, Hotelfassaden, Ausstattungen und Erlebnissen. Das gibt mir natürlich zu denken, ob einerseits eine gewisse Altersdemenz bereits in den Mitvierzigern einsetzt oder einfach nur jene Hotels sich in meinem kollektiven Gedächtnis verankert haben, die mich emotional berührt oder einfach begeistert haben. Und das waren dann doch nicht so wenige.

Besonders ist mir ein einfaches und kleines Ferienhotel mit 20 Zimmern auf der Isla Margerita in Venezuela in Erinnerung geblieben. Ein neunjähriger Sohn hat seinen alleinerziehenden Vater, dem Eigentümer des Hotels, der aufgrund eines Unfalls mehrere Tage ins Krankenhaus musste, bestens vertreten. Der Sprössling erledigte das Check In und Reservierungen, servierte ein tolles Frühstück und die Reinigung des Hotels hat er mit seinen eiligst herbeigerufenen Freunden hervorragend gemeistert. Er wird garantiert seinen Weg machen.

Architektonisch sind die Hotels in den Emiraten und Südostasien besonders hervorzuheben. Ein purer Gigantismus im Baustil, in der Ausführung und der Großzügigkeit in der Fläche. So auch die Wolkenkratzer in den chinesischen Metropolen oder in Singapur, wenn gleich ich im Zimmer des 87. Stocks an der Standfestigkeit des Hotels während eines Taifuns gezweifelt habe.

Das schlichteste Hotel war ein Flussboot in Indonesien, erfüllte doch der Fluss den gesamten Zweck von Sanitäranlagen. Das kleinste Hotelzimmer mit nur 9m2 in dem ich jemals schlief, war in New York. Es war dafür auch eines der Teuersten. Am meisten Angst hatte ich in einem Flughafenhotel in Johannesburg in Südafrika, in dem meterhohe Wände und Stacheldraht ähnlich einem Gefängnis das Hotel von der schrecklichen Außenwelt mit ständigen Polizeisirenen abschnitten. Beeindruckend war hingegen ein besonderer „Lärm“ im Krüger Nationalpark, ebenfalls in Südafrika. Das nächtliche Geheul von Löwen, Tigern und sonstigen Wildtieren ließen mich kaum schlafen. Richtig kalt war es im Outback in Australien, rund 2 Stunden vom Ayers Rock entfernt, als die Temperaturen innerhalb von wenigen Stunden zwischen +40 Grad auf -10 Grad purzelten, um gleich wieder in den Morgenstunden deutlich anzusteigen.

Hotels, die aufgrund ihrer Lage schon einen Besuch wert sind, gibt es viele. Ob direkt am Meer, auf Berg- oder beeindruckende Naturkulissen, wie ein kleines Motel mit Blick auf die Niagara Fälle an der Grenze zwischen den USA und Kanada. Oder ein Leuchtturmhotel an der Pazifikküste in der Nähe von San Francisco. Derartige Hotels begeistern einfach mit dieser Einzigartigkeit die uns die Welt bietet.

Wenn Hotelarchitektur mit einem stimmigen Hotelkonzept kombiniert wird, dann wird es richtig interessant und spannend. Denn nun wird ein Hotel ein Erlebnisort und dient nicht nur mehr dem Zweck der Übernachtung, des Essens und Trinkens. Hier gibt es weltweit tolle und spannende Konzepte für viele Lebenssituationen.

Bei all den Besichtigungen hatte ich nicht nur einen Blick für die Ausstattung, Einrichtung und Architektur der jeweiligen Hotels, sondern versuchte mich auch in die Unternehmenskultur „hineinzufühlen“. Und hier unterscheiden sich die Mentalitäten und Kulturen der verschiedenen Ländern in ihrer unterschiedlichsten Formen und Auffassungen von Dienstleistungen und Gastgebermentalität.  Ebenso ob das Hotel familiengeführt oder fremdgeführt wie ein Kettenhotel ist. Das sind immer markante Unterschiede, egal wo auf der Welt.  

Was die nächsten 1.000 Hotels bringen, kann ich nicht sagen. Vielleicht mehr Digitalisierung und Technik, vielleicht aber auch mehr Dienstleistung. Jedes Hotels mit einer Einzigartigkeit im Konzept oder in der Lage hat seine Berechtigung und Chancen auf langfristigen Erfolg.

Zusammenfassend habe ich nach all den vielen Hotels, von denen mich viele fasziniert haben und auch nicht wenige dabei waren, wieder froh zu sein es verlassen zu können, nur ein Hotel gefunden, in dem es so einfach ist neue Menschen kennenzulernen, alleine anzukommen und einen gemeinsamen Urlaub zu verbringen. Das nicht wie viele Hotels nur durch Architektur, seiner Lage oder besonderen gastronomischen Highlights oder konzeptionellen Ideen besticht, sondern die Gäste sich einfach kennenlernen können und dies der Zweck des Hotels ist. Das AVIVA****s make friends in Österreich.

Diese einfachen emotionalen Begegnungen mit anderen fremden Menschen hat mir bei allen 1.000 Hotels gefehlt. Einfach andere Gäste, die zufällig zur selben Zeit am selben Ort waren, kennenzulernen. In Gesellschaft zu sein, neue Freunde im echten Leben zu gewinnen und gemeinsame Interessen zu verfolgen. Das macht gerade den Urlaub zu etwas Besonderen und Einzigartigen.

Und weil mir dies in all den Hotels immer gefehlt hat, ist das AVIVA mit seinem einzigartigen Konzept make friends entstanden.

 

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